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Spuren der frühesten menschlichen Besiedelung aus dem Jahr 6570 v. C wurden in der Nähe von Bonifacio gefunden. Die älteste Bewohnerin Korsikas die „Frau von Bonifacio“ kann man heute in Museum de Lévie besichtigen.
Etwa ab 6000 v. C. sind erste Anfänge von Tierhaltung, Töpferei und Unterkünfte aus Bruchstein sowie der Nutzung von Werkzeugen aus Feuerstein und Obsidian zu verzeichnen. Ungefähr 1500 Jahre später folgte die landwirtschaftliche Nutzung der Böden.



Die sesshaften Einwohner siedelten an unterschiedlichen Orten und entwickelten dort ihre handwerklichen Fähigkeiten. So gab es bei St Florent die ersten Korbfllechtarbeiter und in Aleria die ersten Kupferarbeiter in Westeuropa. Aber auch die Entwicklung der Unterkünfte, der Werkzeuge und der Verteidigungswaffen schritt weiter voran.



Die Auswirkungen der Megalithzeitalter wie Megalitharten dokumentiert: Särge, Dolmen, Menhire und schließlich Menhirstatuen kann man in Filitosa besichtigen, Hochburg der korsischen Statuenkunst und deshalb als Weltkulturdenkmal durch die UNESCO ausgezeichnet.



Während der Bronzezeit organisierte sich die Gesellschaft in Hierarchien, wobei sich die Anzahl der befestigten Dörfer, Castellis weiter erhöhte. Diese umgaben vermutlich zur Verteidigung mit kreisförmig angeordneten Monumenten – so genannte "torre".

Das Eisenzeitalter brachte die Schafzucht, die Einführung der Lagerhaltung.
Dieser geschichtliche Abschnitt wird durch eine Reihe von Invasionen geprägt.

Zu erst kamen die Iberier, die von den Liguriern vertrieben wurden – ihnen folgten die Phoeniziern. Dabei schlossen sich die ständig neu ankommenden Eindringlinge auch zu Allianzen untereinander zusammen.