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Ajaccio

Ajaccio ist seit 1811 durch ein Dekret Napoleons die Hauptstadt von Korsika.
Durch den Umbau ähnlich einer französischen Großstadt ist leider der ursprüngliche Charakter verloren gegangen.
Als Geburtsort von Napoleon sind natürlich viele Sehenswürdigkeiten auf diesen berühmten Sohn der Stadt bezogen.
Man kann unter anderem sein Elternhaus als Museum besichtigen. Aber auch mehrere andere Museen und Kirchen laden zu einem Besuch ein.
Im Hafen bieten die einheimischen Fischer morgens den frischen Fang an, am Rathaus findet man einen typischen Markt.
Die weite Bucht im Golf von Ajaccio bietet am Morgen und beim Sonnenuntergang einen sehr schönen Blick.

Strandpromenade

Bastia

Bastia ist das kulturelle Zentrum von Korsika.
Hier hat man es geschafft, die Anforderungen an eine moderne Stadt wunderbar mit der Erhaltung historischer Strukturen zu kombinieren.
Bastia verfügt über einem modernen Hafen und ist ein idealer Ausgangspunkt, um Korsika zu erkunden.
Im Zentrum findet man zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und kleine Restaurants und Kaffees, welche besonders in den Abendstunden gut besucht sind.
Am Wochenende ist Markt auf dem Marktplatz und Rummel auf dem Platz Saint Nicolas
In unmittelbarer Nähe befindet sich der Sand-Strand bis in die Nähe von Conca mit einer Länge von insgesamt etwas 100 Kilometern.
Günstige Parkmöglichkeiten gibt es an der Zitadelle, von wo auch ein Touristen-Auto-Zug in das Zentrum fährt.



Alter Hafen

Bonifacio

Die wohl beeindruckenste Stadt ganz im Süden von Korsika ist Bonifacio.
Der Hafen liegt am Ende eines lang gestreckten Fjordes, welches von hohen Kreidefelsen gesäumt wird.
Darüber thront die mächtige Zitadelle mit dem historischen Stadtkern. Die Häuser sind bis an den Rand der Klippen gebaut, was man sehr gut sehen kann, wenn man die Treppen zu Meer herunter geht und nach oben blickt.
In den schmalen Gassen findet man zahlreiche kleine Läden mit traditionell korsischen Produkten.
Obwohl der Platz sehr begrenzt ist haben sich rund um den Hafen Restaurants und Hotels angesiedelt. In diesem Bereich gibt es auch das Aquarium mit zahlreichen einheimischen Fischarten.
Sehenswert ist auch der einzige Marine-Friedhof auf Korsika.
Am Rand der Stadt „hinter“ Zitadelle kann man zu erschwinglichen Gebühren auf einem großen Platz parken.



Calvi

Christoph Columbus soll in Calvi geboren sein. In der Nähe der Zitadelle ist ein Gedenkstein angebracht, wo sein Elternhaus gestanden haben soll. Einige geschichtliche Tatsachen untermauern diese Annahme.
Stolz erhebt sich die Stadt über einer wunderschönen Bucht. Markant ist in Calvi die Zitadelle mit der historischen Oberstadt im Stil der ehemaligen genuesischen Bastion.
Die Unterstadt ist gekennzeichnet durch Restaurants, Geschäfte und Kaffees. Der Hafen ist im Sommer gut besucht und ein beliebter Anlegeplatz für Yachten und Segelboote.
Sehenswert ist der Hang unterhalb der Zitadelle, welcher flächig mit Feigenkakteen und Agaven bewachsen ist.
In der Zitadelle Calvi findet man auch eine Garnison der französischen Fremdenlegion.

Corte

Corte liegt mit seiner malerischen Altstadt im Zentrum der Insel und teilt das westkorsische Granitmassiv von den Schieferzonen im Osten.
Der korsische Nationalheld Pascal Paoli machte der Stadt zwei Geschenke in der Zeit von 1755 bis 1769 erklärte er Corte zur Hauptstadt und gründete 1765 die Universität. Diese wurde zwar 1769 geschlossen aber 1980 wieder eröffnet.
Ihm zu Ehren wurde 1864 eine Bronzestatue auf dem Place Paoli errichtet.
In Corte befindet sich die einzige Zitadelle im Landesinneren. In Ihr ist heute das anthropologische Museum Korsikas mit traditionellen Gegenständen aber auch wechselnden Ausstellungen enthalten.

Zitadelle in Corte

Porto

Die Wahrzeichen der Stadt sind der viereckige genuesische Turm an der Mündung des Porto und der Eukalyptuswald.
Porto ist touristisch für Wassersportler sehr erschlossen, was sich in den zahlreichen Hotels äußert.
Nichts desto weniger lohnt es sich mit einem Boot von Porto in Richtung Süden zu starten und die Schönheit der Insel vom Meer aus zu genießen.
Rundgeschliffene, farbige Kieselsteine zieren den Strand von Porto, hinter dem sich ein uralter Eukalyptuswald erstreckt. Sieht wunderschön aus, aber für empfindliche Füße empfehlen sich Schuhe. Ein Schauspiel ist der Sonnenuntergang in Porto, wobei sich die Felsen blutrot verfärben.

Genuese in Porto

St Florent

St Florent ist eine kleine aber feine Küstenstadt am gleichnamigen Golf.
Neben der Rolle als wirtschaftliche Hauptstadt der Region Nebbio bietet sie sehr gute Voraussetzungen für Wasser- und Yachtsport.
Die genuesische Zitadelle beherrscht das Stadtbild der Altstadt – hier kann man sehr gut parken.
Um die Kirche gruppieren sich die Häuser des historischen Stadtkerns.
Zahlreiche Restaurants und Kaffees laden zu einem Besuch ein, wobei man den Blick auf den Hafen bzw. das Meer genießen oder den Einheimischen bei Boule zuschauen kann.

Hafenpromenade

Sartenne

Sartène ist die korsischste aller Städte Korsikas – das schreibt zumindest Prosper Merimée.
Tatsache ist, dass die alten Häuser und die Traditionen noch sehr ursprünglich sind.
Die Altstadt ist gekennzeichnet durch ein Labyrinth aus engen schattigen plattenbelegten Gassen und Treppen, die einen an das Mittelalter erinnern.
Die hohen Häuser mit den dicken Mauern und den fast immer geschlossenen Fensterläden wirken wie Festungen, aber bunte Blumenkästen und Wäscheleinen lockern das Bild etwas auf.
In Sartène kann man das Museum de préhistorique corse oberhalb der Stadt im ehemaligen Gefängnis mit archäologischen Exponaten aus besuchen.