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Gelbgrüne Zornnatter

Diese Schlange ist weder Gelb noch Grün – trägt aber trotzdem diesen Namen. Der Grund dafür ist, dass die Jungtiere eine entsprechende Färbung haben während die Alttiere am Vorderkörper schwarzgelb bzw. schwarzgelbgrün quergestreift sind und weiter hinten eine schwarzgelbe Längszeichnung haben.
Die erwachsenen Tiere sind mit ihren 1,5 bis 2 Meter Länge schon recht beeindruckend. Trotz der Körpergröße sind sie recht flink und eigentlich ständig in Bewegung. Dabei halten sie aber auch inne und sichern mit erhobenem Vorderkörper die Umgebung. Die Jungtiere jagen Eidechsen während die Alttiere es auf Reptilien, Kleinsäuger und Vögel abgesehen haben.
Die Zornnatter ist ungiftig aber angriffslustig, wenn sie gestört wird und beißt schnell zu.

Tyrrhenische Eidechse

Fast an allen freien Stellen mit felsigem Untergrund findet man diese einheimische Art. Diese flinken Reptilien fressen Heuschrecken, Spinnen und Grillen.
Vielen fehlt das Schwanzende, weil sie bevorzugte Jagdbeute der einheimischen Vögel sind.

Griechische Landschildkröte

In Frankreich ist diese Art vom Aussterben bedroht, weil ihr Lebensraum durch die Bebauung der Mittelmeerküste und Waldbrände zerstört wurde. In der östlichen Küstenebene und in der Maccia im Süden der Insel ist sie recht häufig anzutreffen. An verschiedenen Stellen sind Zuchtstationen eingerichtet worden.

Bartgeier

Auf Korsika trägt dieser Aasfresser den Namen Altore. Er nistet in felsigen Gegenden und Steilküsten. Er wird ca. 1m lang und hat eine Flügelspanne bis zu 2,80 m.

Krähenscharbe

Dieser Vogel wird bis zu 80 cm groß und erreicht eine Flügelspannweite bis zu 1 m. Obwohl der Bestand dieser Art in ganz Frankreich zunimmt, befindet sich die größte Brutkolonie auf Korsika. Dabei nisten sie in allen Gebieten, welche auf Korsika zu Naturschutzgebieten erklärt worden sind.
Als Nahrung dienen ausschließlich Fische, nach denen sie an der Wasseroberfläche tauchen.

Korallenmöwe

Das deutlichste Erkennungsmerkmal ist der rote Hautring um das schwarze Auge. Als einziger Ort in Frankreich nistet dieser bis 50 cm große Vogel auf Korsika an steil abfallenden Felsen unter anderem im Naturschutzgebiet von Finocchiarola.

Korsenkleiber

Erst im Jahr 1883 wurde diese Art entdeckt und wurde zum Wahrzeichen der einheimischen Fauna. Der 12 cm lange Vogel lebt in den Kieferwäldern im Landesinneren. Als Kleiberart ist es ihm möglich mit dem Kopf nach unten an den Baumstämmen entlang zu klettern.

Korsischer Aphanius

Im Süßwasser und im Brackwasser der Flussmündungen ist dieser etwa 6 cm lange Fisch anzutreffen, vor allem in der Lagune von Biguglia, dem Strandsee Étang de Diana und den Sumpfgebieten um Porto.